09.07.2016

Neuauflagen - Der Rosenfriedhof (1von4)

Disclaimer:
Zeit für schamlose Eigenwerbung! ;-) Worum geht es? Nach einer ansteigenden Unzufriedenheit mit den limitierten Vertriebsmöglichkeiten meines alten Self-Publishers (lulu), habe ich es endlich mal in die Hand genommen meine Veröffentlichungen nach und nach zum deutschen Self Publisher BoD "umzuziehen". Die Neuauflagen haben dabei ein kleines Layout Make-Over erhalten, sind aber ansonsten inhaltlich mit den alten Ausgaben eigentlich identisch. Trotzdem will ich mal darauf hinweisen, dass jetzt endlich auch vernünftig gestaltete E-Books verfügbar sind!:-)
Bei Amazon können noch alte lulu Ausgaben bestellt werden - die hatte Amazon scheinbar noch auf Lager - die allerdings mehr kosten, schon wegen des shippings aus den USA. Die neuen BoD Ausgaben gelten derzeit als "Nicht auf Lager", was für frisch erschienene Self-Publishing Titel aber logisch ist - also im Zweifel nicht vom Bestellen abhalten lassen.;-)

http://www.bod.de/buch/manuela-sonntag/der-rosenfriedhof/9783741237416.html 
Ich gehe bei den Vorstellungen der Neuauflagen mal halbwegs chronologisch vor und fange mit dem Rosenfriedhof an - ein Erstling, der zwar 2010 mal überarbeitet wurde, aber dessen Ur-Skript immerhin aus den späten 90ern ist...

Ich muss sagen, ich habe eine vermutlich ziemlich nostalgierte Beziehung zu meinem ersten Buch - vielleicht ist das normal ;-) - auch wenn ich heute viele Dinge vielleicht anders machen würde, bin ich bei der Überarbeitung 2010 doch irgendwie davor zurückgeschreckt das ganze Buch auf einen "20 Jahre später" Stand zu bringen, was Stil, Vorlieben und Storytelling Präferenzen angeht. Hauptsächlich vermutlich auch, weil es dann nicht mehr dasselbe Buch gewesen wäre und das wäre allen Schwächen und Entwicklungen zum Trotz dann doch auch schade gewesen.;-)

Als Retrospektive war für mich aber immer spannend, wie sehr sich Arbeitsprozesse verändern - der Rosenfriedhof war die erste Romanlange Geschichte, an die ich mich rangetraut habe und das bewaffnet mit - man höre und staune - einer ganzen Schnellhefter Mappe von handgeschriebenen Notizen. Ganz ehrlich, ich hatte alles von a bis z in dieser Mappe, jede Szene, was wer sagt, was wann passiert, ich musste das eigentlich nur noch runtertippen (hat lange genug gedauert, siehe die 450Seiten Publikation;-).
Ich habe leider keinerlei Erinnerungen mehr daran wie lange es gedauert hat, diese ewigen Notizen anzulegen, aber eigentlich ist das auch nicht so schade - 20 Jahre später habe ich mich vom Mit-der-Hand-Schreiben und von ewigen Notizen soweit entfernt, dass ich das gar nicht nachvollziehen will!

Ich weiß aber noch, dass ich die ersten Korrekturen aus dem Beta-Lauf in Spanien auf einem Campingplatz am Meer getippt habe - Schreib-Ferien sind so ein Thing of the Past, das auf jeden Fall zu dem Nostalgie-Faktor beiträgt.
Und irgendwie ist Nostalgie als Hintergrund für Historisch Angehauchte Familien/Liebesgeschichte ja auch nicht so verkehrt.;-D

Kommentare:

tine hat gesagt…

Interessante Perspektive auf deinen Erstling.
Ich seh das bei meinem eigenen ja bekanntlich ganz anders :D Aber ich gebe auch zu, dass man vielleicht ein bisschen einen an der Waffel haben muss, um ein Buch quasi zweimal zu schreiben... Ich beruf mich zwar gern drauf, dass die erste Version bloß der Rohentwurf war, aber normalerweise arbeitet man nicht drei Jahre lang wie besessen an einem Rohentwurf...

Ela Sonntag hat gesagt…

Aaaach Normalität wird stark überbewertet. ;-) Es dauert halt solange wie es dauert!

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