11.09.2012

Stern oder Schnuppe? Was aus Ideen wird...

Uuuund mal wieder habe ich es nicht geschafft den Zwischenstand zu den Bruchstücken zu machen...irgendwann wird es unglaubwürdig, das ständig zu verprechen, oder?
Ich werde mein Bestes geben, dieses Wochenende daran zu denken!!

Das ich es nicht schaffe den Arbeitsprozess zu verbalisieren, heißt ja aber zum Glück nicht, dass selbiger nicht stattfindet, wenn auch immer wieder in Richtungen, die so nicht ganz vorhersehbar waren...

Wer sich noch an den letzten Zwischenstand des Inhaltsverzeichnisses erinnert, wird vor allem viele viele Fragezeichen im Gedächtnis haben. Mit einigem Stolz kann ich vermelden, dass diese ??? inzwischen alle entweder mit schon existierenden Geschichten, oder zumindest mit Arbeitstiteln zu schon gehabten Ideen überschrieben sind.
Tatsächlich habe ich sogar mehr Ideen, als für die (zugegebenermaßen willkürlich festgelegten) 21 Texte notwendig wären. Trotzdem habe ich bisher keinen Grund gehabt an der Zahl 21 zu rütteln - warum?
Weil ich immer wieder feststellen muss, dass eine frische "arbeitsfähige" Idee eine andere ersetzen muss, die quasi nach dem ersten Funken verkümmert ist und es nie über eine kurze Notiz hinausgebracht hat.

Gibt es also auch in der Ideenwelt sowas wie eine natürliche Selektion? Scheinbar schon.
Alle Geschichten, die großen wie die kleinen, beginnen ihr Leben ja als fixe Idee - ein Bild, ein Satz, eine Überlegung. Diese muss man dann erstmal festhalten und dazu gehört schon einige Geistesgegewart - ich bin, glaube ich, nicht die Einzige, die zwischendurch mal mit einem Notizbuch unter dem Kissen schläft, denn "bis zum Aufstehen warten" ist teilweise schon zu lange. Bis dahin ist der Gedanke wieder weg und wenn man Pech hat, kommt er auch nie wieder.

Außer diesemFunken braucht es aber scheinbar noch einen zweiten Brain-Kick, damit aus Idee tatsächlich Text werden kann - anders kann ich es mir nicht erklären, dass manchmal zwischen "Idee!" und "Fertig!" nur Tage liegen, manchmal Wochen und Monate und manchmal passiert eben auch nichts. Und nach etlichen Monaten besieht man sich die Idee nochmal und stellt fest "Hm, eigegangen, schade."...

Wie in jedem evolutionären Prozess gibt es aber auch Mutationen und Arbeitstitel sind da hervorragend - manche Geschichte hat immer noch denselben Titel, aber der richtige "Fluss" kam erst rein, als durch freie Assoziation eine ganz andere Idee damit verlinkt wurde. Eine Überschrift im Ideenstadium ist daher nur aus dem Grund noch nicht zu den "eingegangenen" sortiert, weil sie in den letzten 6Monaten 3 verschiedene Texte "beherbergt" hat - und vom letzten bin ich immer noch überzeugt, dass ich ihn irgendwann noch schreibe!;-)

Diese Enschätzung kann sich allerdings ändern, denn irgendwie werden manche Ideen auch schneller auf den "das wird wohl nix mehr" Stapel sortiert, als andere.
Ob das wohl eher dem "Survival of the Fittest" im Weg steht?
Oder ist ein wenig "Ideen-Nostalgie" vielleicht die einzige Rettung für "Spätzünder-Kicks"?

Es würde mich sehr interessieren dazu mal ein paar Meinungen zu hören!:-)

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