01.04.2015

Vorischt freilaufende/-schwimmende Quasselstrippen (Wochengedanke VII)

Disclaimer: Diese Annekdötchen sind kurz zusammengebastelt und sollen/können keine erschöpfende Darstellung von irgendwas sein! Anregungen, Kritik und eigene Erfahrungen gerne in die Kommentare.

Ich habe mich das früher beim Joggen gefragt und ich frage es mich heute wenn es mich ins Schwimmbad verschlägt:
Wie schaffen es diese Mädels eigentlich während der ganzen Zeit durchzuquatschen?
(kann auch auf Jungs übertragbar sein, aber in meiner Erlebsnwelt passiert mir das nur mit Frauen, sorry;-)

Und ich will gar nicht darauf hinaus, dass sie dabei gleich 2 Bahnen, oder den ganzen Waldweg konstant blockieren, nein, ich meine: Wie machen die das?
Wenn ich mich nicht sehr konzentriere - wenn ich z.B. davon abgelenkt bin mich darüber zu ärgern, dass mir ständig wer im Weg ist;-) - ist sofort mein Pacing im Arsch, meine Atmung auch und von irgendwie sinnvollem Training bleibt dann nicht mehr so viel, weil schief gerannt und schief geatmet (oder schief geschwommen in dem Fall) gibt dann Krämpfe, oder Seitenstechen, oder sonstwas.
Wenn ich mir jetzt vorstellen müsste, ich müsste währenddessen auch noch kohärent über irgendwas reden, sähe ich zappenduster!
Beim Krafttraining ist das ähnlich, aber entschärft, weil man ja in den Satzpausen eben pausiert - auch da ist es schonmal mit negativen Gefühlen meinerseits behaftet, wenn "man" 20 Minuten ein Gerät blockiert, aber die Faszination von "wie geht das eigentlich?" bleibt aus.;-)

Andererseits finde ich es auch immer etwas nervig, wenn sich meine Mitsportler dann darüber aufregen, dass "man" ja gefälligst "sein Training ernst zu nehmen hätte". Ich habe mit dieser Einstellung früher auch oft hantiert, aber im tiefsten Kern meines innersten Ichs geht sie mir gegen den Strich, weil ich die grundlegende Annahme nicht mag, dass Training nur dann "zählt", wenn man sich dabei quält und/oder etwas tut, das man eigentlich sowieso hasst...weil man ja dringend weniger Spaß haben sollte im Leben, oder mehr leiden muss, oder nicht schon oft genug Dinge tun muss, die nicht so spaßig sind, oder so...
Ehrlich gesagt, selbst als ich selber noch manchmal auf diese Denke eingestiegen bin, hab ich das nicht wirklich geglaubt - es gibt so viele Arten von Bewegung, da wird "man" ja wohl etwas finden (dürfen), das "man" auch gerne tut, no? ;-)

Ich habe also an sich nichts dagegen, wenn sich Menschen während des Trainings unterhalten, ich kann total akzeptieren, dass manche Menschen anders trainieren (wollen) als ich, oder eventuell auch gar nicht zum "Training" (was immer eine allgemeingültige Definition davon wäre), sondern einfach nur zum "Geimsam irgendwas machen" da sind. Ich finde es mildly amusing, weil ich es nicht könnte und es ärgert mich nur DANN, wenn nicht genug Platz/genügen Geräte da sind und sie wegen ihrem Dauergequatsche unnötig viel meiner Zeit und Energie verbrauchen.
Aber das hat eher damit zu tun, dass ich meist versuche meine Mitmenschen so wenig wie möglich mit meiner Existenz zu belästigen und so oft vorausdenke wie ich mich am besten am sozialverträglichsten verhalte - und dann nervt es mich, dass andere das nicht tun und ich also weil ich nett sein will eigentlich nur Nachteile habe...aber ich glaube das ist eine andere Geschichte und muss ein anderes Mal erzählt werden... ;-)

(P.S. Ich hoffe der Affe kukt witzig genug für den 1. April, mir ist kein wirklich lustiges Thema eingefallen...;-)

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