12.10.2012

Men in Black 3

Ausnahmsweise mal wieder eine DVD lastige Woche, was aber vermutlich daran liegt, dass ich immer noch den Rest meiner Bronchitis auskuriere und daher außer Fernsehn nicht sooviel Freizeit-Aktivitäten energietechnisch opportun sind...
Nachdem wir jetzt also schlaue Worte dafür gefunden haben, dass ich mich grade nicht vom Sofa hochkriege, noch eben der Film im Nachklang!;-)
 
Ich war bei MiB 3 ein wenig gespalten, denn einerseits mochte ich den ersten Film sehr gerne - gehört eigentlich noch zu meinen Jugenderinnerungen;-) - und den zweiten fand ich auch ok, im Gegensatz zu vielen Kritikern. Andererseits wird mir Will Smith immer unsymphatischer je länger er berühmt ist und das schmälert meinen Filmgenuss normalerweise erheblich...

Zeitreisegeschichten sind ja gerade wieder total angesagt, was ich immer noch seltsam finde, denn die Meisten fallen doch über kurz oder lang in ihre eigenen Logiklöcher. Das passiert hier an sich genauso (nach dem Motto: Begegnen Sie bloß nicht dem Vergangenheits-Ich und 2 Minuten später begegnen wir dem Vergangenheits-Ich und es passiert...nichts), aber weil es für die überschaubare Handlung absolut unerheblich ist, macht es eigentlich auch keinen Unterschied.;-) Nichtsdestoaber funktioniert das Design und die symptomatische Alien-Action immer noch unverändert, auch wenn ich die großen Lacher ein wenig vermisst habe.
Einen kompletten Punkt ziehe ich aber für das völlig unnötige Sentimental-Ende inklusive Daddy-Issues ab - scheinbar hat ja jeder Amerikaner einen Vaterkomplex, aber das macht die Überfrequentierung dieses Problems in sämtlichen Filmen und Serien nicht unbedingt weniger abgeschmackt.

Mit den Pluspunkten Aliens und Explodierende Dinge und den Abzügen Wenig Dumme Witze und Dummes Ende komme ich unterm Strich somit auf 3,5 von 5 Raketenstufen - nicht brilliant, aber für einen Popcorn-Abend völlig legitim!;-)

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