18.03.2011

Neue Musik

an glaube es oder nicht, aber es begab sich letzte Woche tatsächlich, dass ich einen Artikel in einer der Visions las, die seit einiger Zeit in unserer Wohnung viele, kleine Ablegerstapel produzieren.
Normalerweise habe ich keine Gewissensbisse zuzugeben, dass mich Musik nur sehr am Rande interessiert - ich glaube meine Playlisten haben sich in den letzten 10Jahren nicht großartig verändert;) - aber manchmal ist ein bißchen was Neues eben doch ganz nett.
Und da ich ja im letzten Jahr die Dropkick Murphys für mich entdeckt habe, weil sie zwei Elemente verbinden, die bei mir eigentlich immer gehen (Punk und Dudelsäcke;), konnte ich mich tatsächlich aufraffen mir einen Artikel über das neue "Konzeptalbum" zu Gemüte zu führen.
Spaßmusik und Konzeptalbum schließen sich ja in meiner vorurteilsbehafteten Einschätzung schon fast aus, aber die Hörproben bei iTunes waren nicht verkehrt, also habe ich mal meinen Obulus zur Unterstützung der Musikindustrie geleistet und mir das Album zugelegt.
Und weil es das gerade im 2-für-15€ Paket gab, ist das Live on Lansdowne 2010 Album auch gleich noch mit auf der Festplatte gelandet, auch wenn ich die meisten Songs schon in der Studioversion hatte.

 Ich sag' mal zuerst was zum Live Album, weil das einfacher ist: Meiner Meinung nach kann eine Band, oder ein Musiker im Studio noch so gut sein, vor Publikum entscheidet sich dann eben doch, ob man es bringt oder nicht - und das Album bringts!;) Ich habe das bei den Ärzte-Live-Alben schon festgestellt, dass es sich durchaus lohnen kann einen Song sowohl in der Studio, als auch in der Live Fassung zu haben - gut bei BelaFarinRod kommt noch dazu, dass die Live-Texte teilweise nicht mehr viel mit den Originalen zu tun haben.;) So extrem sind die Unterschiede bei den Murphys nicht, aber trotzdem lohnt es sich die Live-Atmosphäre mitzunehmen. Meine besonderen Highlights sind die Live-Versionen von State of Massachusetts und das Baba O'Riley Cover (die CSI NY Titelmusik, für alle, die mit dem Titel nix anfangen können;).

Was das vielgerühmte Konzeptalbum Going Out in Style angeht, musste ich mich daran erstmal gewöhnen - im Gegensatz zu den Live-Songs kann man hier durchaus die Songs erst bei 2. oder 3. Mal Hören gut finden.;) Ich will mir nicht anmaßen ich könnte feststellen woran das liegt, aber ich denke teilweise ist der "Aufbau" der Songs ein wenig komplexer als bei früheren Alben - zum Glück aber nicht zu komplex, soll ja noch Spaßtauglich sein!;)
Meine bisherigen Favoriten sind Deeds not Words und der Headtrack Going Out in Style, den ich glücklichweise dann auch mal bei youtube gefunden habe - es ist schnell und irisch, was will man mehr?!?
Ich will mir mal völlig unbeleckt von Geschmack und Ahnung kein zu großartiges Urteil zumuten, aber in meinem subjektiven Erleben bekommt das Live-Album für den Ich-glaub-ich-will-auch-mal-auf-so-ein-Konzert-Effekt 5 Dudelsäcke und das Studioalbum 4. Is ja keine schlechte Ausbeute für 15€, oder?;)
Kommentar veröffentlichen

Related Topics

Related Posts with Thumbnails