2010-11-24

Schatz, ich hab' ein Herz auf dem Fuß...

DISCLAIMER:
Der nachfolgende Beitrag kann Szenen explizieter Ironie enthalten und ist daher für leicht beeinflussbare Gemüter nicht geeignet. Jedweder Unfall, der sich aus einer missverstandenen Handlungsaufforderung des folgenden Beitrages ergibt, kann dem Autor nicht zur Last gelegt werden. Experten empfehlen in diesem Fall einen Aufbaukurs "Ironie und Sarkasmus im alltäglichen Gebraucht". Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Zyniker.

In einer Fortsetzung von Dingen, die mir passieren, wenn ich P. beim Umzug helfe, heute: Wie man es bei einem Umzug ins Ergeschoss trotzdem schafft, sich fast den Fuß zu brechen...

Wer das immer schon mal ausprobieren wollte (oder gerade eine Entschuldigung braucht nicht zum Sport zu gehen, bei irgendeinem Umzug zu helfen und/oder irgendwas anderes zu tun):
Man nehme eine schwere Kiste und halte sie so vor sich, dass man ein solides Grundvertrauen in die Schwerkraft braucht, um vorauszusetzen, dass sich der Boden noch vor und unter den nun unsichtbaren Füßen befindet. Dann steige man zügigen Schrittes (dazu braucht man die schwere Kiste, sonst beeilt man sich nicht genug;) eine nach hinten offene Treppe rauf.
Der Aspekt "nach hinten offen" ist dabei wichtig, dann darf die "Treppe" auch nur drei Stufen haben. Den Fuß für sicheren Stand so weit wie möglich nach hinten schieben, den zügigen Schritt beibehalten und das Bein im 90° Winkel nach oben wuchten, ohne den Widerstand einer Betonkante zu berechnen - fertig.

Fühlt sich in den ersten 30Sekunden an, als wäre der Mittelfuß gebrochen - was mit entsprechender Krafeinwirkung beim Wuchten vermutlich auch ginge, aber das empfehle ich dann wirklich nicht mehr zur Nachahmung^^ - und führt zu einer wunderschönen lokalen Schwellung. Wenn man allerding einfach den ganzen Tag die Stiefel nicht auszieht, wirkt sich diese erst nachteilig auf die Mobilität aus, wenn man irgendwann schlafen gehen möchte - es sei denn man schläft auch in Strassenschuhen, es mag ja Menschen geben...;)
Die Schwellung in diesem Fall war ca. Tischtennisballgroß und nach ein par Tagen hat sich jetzt ein wunderschön gefärbtes Hämatom ergeben, das (und hier fängt die Kunstfertigkeit an) wie ein kleines Herz aussieht...oder zumindest kann ich mir das einbilden...;)

Auf dem Foto sieht man das leider nicht so gut, vielleicht weil meine Handykamera zu schlechte Fotos macht, oder aber weil man ein 3D Foto bräuchte, daher hab ich mal eingezeichnet was ich meine.
Ist es nicht niedlich?;)

Bis zum nächsten Umzug, darfs jetzt aber auch wieder ein bißchen dauern!!!;)

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