04.08.2009

Quid Pro Quo...

Heute habe ich erfahren, dass Victoria Beckham sich ihre Brüste nach langer Überlegung auf genau dieselbe Größe hat verkleinern lassen, die meine schon von Natur aus haben.

Ein Satz wie in Stein gemeißelt, oder? Ich finde in diesem simplen Statement kann man alles erfahren über dumme Schönheits-OPs, warum es Promis auch nicht immer besser geht als uns selbst und warum man eigentlich in der heutigen Welt sowas tatsächlich für "News" hält...

Mich hat das jedenfalls sehr aufgebaut von Natur aus etwas zu besitzen, was sich Vic erstmal für 20.000€ machen lassen muss - quid pro quo natürlich, denn sie hat ja dafür die 20.000€ für solche Dinge.;)

Überhaupt besteht das Leben ja aus Kompromissen und was man daraus macht, mein Tag heute als Beispiel:

- Habe mich nach 3 Wochen Schmerzmitteln & Antibiotika wieder ins Fitnesstudio gequält, um endlich meine Rückenschmerzen wieder los zu werden und stelle betrübt fest, dass alle Rückengeräte zur Wartung sind - also habe ich die einmalige Chance eine neue Übung auszuprobieren und festzustellen, dass die sogar noch besser funktioniert.

- Habe momentan nur Lust auf dem Sofa zu liegen und nichts zu tun, aber mein Angetrauter möchte gern unsere Wohnung für seinen Geburtstag überrennen lassen. Für die daraus bestimmt resultierende 2. Großreinigung innerhalb von 2 Wochen bekomme ich vorher einen Tag in den Carolus-Thermen, ganz nach guter alter Ehefrauen-Nörgel-Tradition.;D

- Meine Beine werden vermutlich in diesem Leben nie braun werden - wir schwanken kontinuierlich zwischen weiß und rot^^ - aber seit heute weiss ich wenigstens: Es liegt nicht an mir...ich lebe nur im falschen Schönheitsideal!
Im 17. Jahrhundert wäre ich der Renner gewesen:
Das Schönheitsideal forderte von den Damen dunkles Haar, welches seitlich gebauscht und am Hinterkopf aufgesteckt wurde. An den Seiten ließ man ein oder zwei Locken herabhängen. Federn und Bänder wurden ins Haar geflochten. Am Gürtel waren eine Uhr und ein Spiegel befestigt. Die Hüften wurden durch die breiten Reifröcke des Rokoko bis zur Grenze des grotesken betont und wie in der Renaissance galt es vornehm, blass zu sein, deshalb wurde das Gesicht gebleicht und weiß gepudert. Manche Frauen betonten den weißen Teint noch mit schwarzen Schönheitspflastern, oder malten sich blaue Striche auf Arme und Gesicht, um die Adern unter der "zarten" Haut anzudeuten.

Naja dafür darf ich mich heute jeden Tag waschen und habe mein Handy und meinen iPod...Quid pro quo eben!;)

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