08.12.2017

Advent-Basteln 2017. Oder 2x Deko in unter 5 Minuten

Der 1. Advent hat sich in diesem Jahr ausnahmsweise mal nicht schon im November angeschlichen, aber wie das immer so ist, aus vielen verschiedenen kleinen Gründen, die eine hartnäckige Erkältung und Dinge-die-zu-erledigen-waren enthielten, habe ich trotzdem keine Gelegenheit gefunden großartig Deko vorzubereiten.

Aber Raunächte ohne wenigstens ein bißchen Kerzenschein und Origami wären dann doch zu düster und deprimierend, also habe ich mal in meinen Kisten und Ideen aus den vergangenen Jahren gewühlt und ein paar Dinge auf einen Teller geworfen, die nicht ganz unpassend aussehen.

Und mit ein bißchen Kerzenschein sieht's doch gleich Adventig aus - auch wenn der frische Tannenduft noch fehlt, daran arbeiten wir noch.;-)


Zum Advent-Basteln in diesem Jahr habe ich außerdem noch ein paar elektrische Teelichter in die Finger bekommen (echte gingen auch, aber bei Feuer bin ich lieber 100% auf der sicheren Seite) und so habe ich nochmal die Stern-Kerzenleuchter rausgesucht, die "nur" ein schönes doppelseitig buntes Papier brauchen, um in 3Min völlig vorzeigbar auszusehen.



Schnell. praktisch und sieht gut aus - was will man mehr? :-)


In diesem Sinne einen schönen 2. Advent!

01.12.2017

Der Goldene Schwarm. Oder: Von Schurken und Klischees

Ich habe zum Herbstanfang einen kleinen Ausflug ins Steampunk-Genre unternommen und mit dem dicksten Wälzer angefangen, der sich finden ließ: Der Goldene Schwarm von Nick Harkaway, einem Autor, der mir noch nicht untergekommen war und den ich daher entspannt in der deutschen Übersetzung wahrnehmen konnte.;-)

Joe Spork, meisterhafter Uhrmacher und Sohn der Londoner Gangsterlegende Mathew „Tommy Gun“ Spork, führt ein ruhiges Leben weit weg vom kriminellen Erbe seines Vaters. Edie Banister, neunzigjährige Spezialagentin im Ruhestand, führt ebenfalls ein ruhiges Leben und verabscheut jede Sekunde davon. Doch dann setzt Joe eine Weltuntergangsmaschine in Gang, und ihre Wege kreuzen sich. Plötzlich müssen sie sich gegen zwielichtige Regierungsvertreter, wenig fromme Mönche und einen diabolischen asiatischen Diktator verbünden. Schon bald wird klar: Um die drohende Katastrophe abzuwenden, muss Edie eine alte Rechnung begleichen. Und Joe sich seiner Vergangenheit stellen…

24.11.2017

Kapitel oder Nicht Kapitel - Ist das eine Frage?

It is a truth universally acknowledged, dass ich kaum dass ich ein paar Notizen und 1-2 Kapitel zusammengetragen habe, schon der Meinung bin, ich müsste langsam mal an Ideen für ein Cover denken.;-)
Ich gebe zu, hauptsächlich hat das damit zu tun, dass ich gerne mit irgendwelcher Software rumspiele, wenn sich die Konzentration oder Muse zu schreiben grade nicht einstellen will, aber es motiviert schon auch irgendwie, wenn das Baby nicht nur einen Namen hat, sondern auch ein Bild. Hier also der erste Versuch eines Covers zu dem Faust/Wagner/Gretchen Re-Imagening, dass Goethe hoffentlich gehasst hätte.;-)

Ein erster Versuch zum Klappentext findet sich dazu auch schon auf der Projekt Seite - und keine Sorge, falls euch das eine oder andere nicht gefällt, ich bin damit auch noch lange nicht durch. Der Titel ist noch sehr vorläufig, die Cover Farbgebung gefällt mir noch so gar nicht (ich hab' ja schon ein "schwarzes Buch";-) und mit meinen Klappentexten hadere ich ja bekanntlich meist bis zum Schluss. Aber naja dafür sind ja erste Versuche da und darum soll es ja eigentlich auch gar nicht gehen, sondern um die Frage: "Braucht mein Buch Kapitel und wenn ja wann?"

Jenna hatte da letztlich ein Video zu, das aber die Grundsatzfrage mal gar nicht stellt, was mir auch zunächst mal nicht eingefallen wäre. Ein Buch hat halt Kapitel, für mich war das immer eher selbsterklärend. Nun habe ich mich in letzter Zeit länger und ausführlicher über Schreibthemen unterhalten als sonst, was mit einem kleinen Projekt zu tun hat, zu dem ich jetzt noch gar nichts sage *teaser!;-)* und dabei kam dann die Frage auf warum man das eigentlich braucht?

Ich kann das nur ganz persönlich beantworten, aber mir hilft es schon in der Outline-Phase eines Manuskripts ungemein, wenn ich ein Inhaltsverzeichnis habe, das ich dann "abarbeiten" kann. Ich fürchte, dass ich was das angeht von der Uni geschädigt bin, denn ich musste nicht nur etliche Seminararbeiten selber schreiben, sondern ich habe noch die 3-4fache Menge für Freunde überarbeitet und Korrektur gelesen. Und immer wenn man mich gefragt hat, wie man sich diese dumme Arbeit einfacher macht, habe ich gesagt: Mach' dir ein strukturiertes Inhaltsverzeichnis, mit guten Überschriften und dann setz' dich auf den Arsch und arbeite das ab.

Im kreativen Bereich ist das natürlich nicht ganz so einfach, aber auch hier hilft es mir (ymmv) ungemein mir zu überlegen wie ich meine Geschichte gerne gliedern würde - für Elysion z.B. hatte ich gedacht käme ich mit 20Kapiteln + Pro-&Epilog gut hin. Diese Kapitel hatten schon früh Titel, damit ich schonmal wußte in welcher Reihenfolge meine wichtigen Plotpoints sich aufreihen.
Am Ende hat das dann nicht so funktioniert und ich musste einige Kapitel nochmal umstellen bzw aufteilen, aber das macht ja nichts.
Zumindest hatte ich einen Punkt, um anzufangen und darum geht es eigentlich auch.

Manche Menschen erarbeiten sich ein Konzeptpapier für ihre Geschichten, dass sie sich als tolle Grafik oder so an den Rechner pappen, ich hab' halt ein Inhaltsverzeichnis, whatever floats your boat.;-)

Und falls man sich jetzt wundert: Ja, die Titel sind alle in Latein, weil ich das für Faust passend fand und nein, ich spreche das nicht, es war Google Translate und ich werde das noch von irgendwem checken lassen müssen, bevor ich es rausgebe...
Aber bis dahin könnt ihr ja schonmal raten, um was es gehen wird!;-)


Prolog - Circumventio
Kapitel 1 - Pelagia
Kapitel 2 - Oraculum
Kapitel 3 - Consceleratus
Kapitel 4 - Itinera
Kapitel 5 - Concilium
Kapitel 6 - Rubicon
Kapitel 7 - Damnatio
Kapitel 8 - Actuarium
Kapitel 9 - Evigilatio
Kapitel 10 - Exordium

17.11.2017

Die 1000 sind voll - großer Blog Overhaul


Und damit ist es offiziell: Diese, meine kleine Ecke des Internet feiert heute ihren 1000sten Eintrag!:-)

Ich habe das letztlich erst aktiv wahrgenommen, aber es ergab sich so, dass es mit dem Vorsatz zusammenfiel meinen Blog sowieso mal grundzuüberholen und eine bessere Gelegenheit konnte es ja kaum geben, no?

Was ist weg?
Die Header Seiten sind Geschichte, Basteln & Kostüme sind einfach nicht mehr der Fokus, zumindest nicht so, dass sie es verdient hätten gleichwertig neben den Papier-Babies zu existieren und es war auch zuviel Arbeit diese Seiten zu maintainen.
Alles zu den Themen kann man aber natürlich immer noch unter den Labels nachlesen. :-)

Die Fotogalerie ist aus der Linkliste geflogen, was damit zu tun hatte, dass ich ewig damit beschäftigt war alle deaktivierten Photobucket-Bilder durch andere zu ersetzen. Die App ist aus dem Leben gestrichen, also gibt es private Fotos jetzt nur noch an der Quelle - also bei mir. Sorry.;-)

Der BoD Button hat nicht lange überlebt, weil die Einbindung in die Seitenleiste ein Alptraum war - ich hasse Widgets, die sich nicht customizen lassen, also weg damit, Bild mit Link zum Shop kann man auch anders haben!

Was ist neu?
Eigentlich sogar nicht mal etwas Weltbewegendes - das Design hat ein Brush-Up bekommen und sieht (finde ich) jetzt viel stylischer aus als vorher!:-)

Außerdem wird man sehen, dass man den Blog jetzt auch unter meinem Namen finden kann - es fiel mir auf, dass es sonst wenig Sinn macht auf Publikationen hinzuweisen in einem Blog, den man ins keister Weise mit mir in Verbindung bringen kann, wenn man nicht weiß, dass es meiner ist.;-)

Neue Posts erscheinen jetzt außerdem Freitags statt Samstags - nur so eine persönliche Präferenz, damit ich öfter mal in der Mittagspause ein Auge drauf haben kann.:-)

Irgendwie klingt das jetzt deprimierend wenig dafür, dass ich eine Woche damit beschäftigt war, aber Design-Fickelei und 10.000 nicht-funktionierende Bilder und veraltete Video-Links aufräumen hat halt etwas gedauert...Das Ergebnis gefällt mir allerdings gut, ich denke das kann also die nächsten 1000 Posts so bleiben - von kleinen Spielereien mit dem Hintergrund abgesehen, ich mag auch mal was anderes sehen ab und zu.;-)

In diesem Sinne bis zum 10jährigen Geburtstag 2019!:-)

10.11.2017

Mockingjay. Oder: Wie produziert man eine gute Verfilmung?

Manchmal frustriert mich die Kino-Landschaft in Aachen wirklich bis zum Anschlag - zum Beispiel dann, wenn ich Wert darauf lege einen Film *nicht* in 3D oder *nicht* in der deutschen Synchro zu sehen und mit der Auswahl zurück bleibe Montags Abends (sprich: am Anfang einer langen Arbeitswoche, in der um 6Uhr morgens der Wecker klingelt) oder gar nicht ins Kino zu gehen.
Ab und zu liegt es also tatsächlich nicht an meiner häufigen Unlust mein Sofa zu verlassen, dass ich Filme im Kino verpasse, sondern - wie in diesem Fall - einfach daran, dass ich lieber Mockingjay als Spotttölpel sehen wollte.

Da mein Mann meinen Schmerz aber kennt, bekam ich in diesem Jahr zum Geburtstag die komplette Blu-Ray Box geschenkt, in der sich - Freude über Geek Freude - etliche Stunden Bonusmaterial finden, Kostüme, Set-Design, Storyboarding und was das Herz mehr will, wie das LotR Bonusmaterial, aber mit weniger Orks und mehr dystopischen Bärten!;-)

Ich will eigentlich gar nicht so sonderlich auf die Filme eingehen, weil hinlänglich bekannt sein dürfte, dass ich hartes Fan-Girl-Material bin in der Hinsicht - ich finde die Bücher großartig, ich finde die Hörbücher großartig, ich fand die ersten beiden Filme großartig, es war also nicht zu erwarten, dass die letzten beiden Filme weniger als die 4,5 von 5 Fallschirmen einfahren würden, mit den üblichen Abzügen für die Lady of Soundtrack-Sorrow und so. Ich muss allerdings sagen, dass mir der 2. Teil von Mockingjay sehr gehetzt vorkam und mir im Gegensatz zu den Vorgängern viel an Charakterentwicklung zu fehlen schien. Allerdings möchte ich das fast nicht als Abzugsgrundlage verwenden, weil das 3. Buch eben auch so eine Achterbahngeschwindigkeit rausholt gegen Ende und man hätte ja kaum noch einen dritten Film daraus machen können....

Ich habe mich beim Konsumieren aber eher gefragt, was diese Verfilmung - und LotR - so großartig umgesetzt macht und andere - Harry Potter oder Der Hobbit - so furchtbar in die Hose gehen.
Und das ist gar nicht so einfach:

03.11.2017

Halloween 2017. Oder: Talk like a piratesse day.;-)

Und da war mal wieder Halloween, oder auch: Der schönste Tag des Jahres wenn man Kostüme liebt, aber Karneval hasst!;-)

Ich hatte in diesem Jahr nicht so viel Zeit und Geld zu investieren und auch sowieso irgendwann mal überlegt, dass ich eigentlich nicht mehr so viel neue Kostüme kaufen will - ich habe schon Kistenweise von dem Zeug, da kann man schon so einiges machen, auch wenn die Hälfte vermutlich gar nicht mehr passt...

Dann stolperte ich im September irgendwann über den Tag #takebackhalloween, bei dem es im Grunde darum geht Frauenkostüme zu finden, die *nicht* Sexy Krankenschwester, Sexy Cop, Sexy Zombie oder Sexy Grenzschützer (ehrlich, gibt's^^) sind. Da sind viele schöne Ideen dabei und zuerst dachte ich an ein Ada Lovelace Gedächtnisoutfit passend zu meinem Steampunk-Herbst.
Mir ist aber spontan keine gute Idee für die Haarpracht gekommen, dafür fiel mir mein Engel-Kostüm ein, das ich vor ewigen Zeiten mal für unsere Sinners&Saints Party gekauft hatte. Das Überkleid hatte dieses hünsche Irland-Grün, weswegen ich dann schlussendlich bei Grace O'Malley gelandet bin - welches Mädchen würde nicht gerne Piratenkönigin sein, wenn sie es sich aussuchen kann??;-)
Und Pirat hatte ich auch zu Halloween schonmal, also musste da nur noch ein Hut und ein paar Haare angeschafft werden.

Meine Haare unter dieses Strumpf-Skimasken-Perücken-Dingsi zu bringen war dann auch schon der schwerste Teil des ganzen Abends, ich hab bei 20 Haarnadeln aufgehört zu zählen....vielleicht hätte ich doch meine Haare färben sollen, aber so eine Frisur aus dem Karton hat eben auch Vorteile.
Nächstes Jahr gehe ich vielleicht mit dem schwarzen "Unterbau" von dem Kostüm und blauer Badekappe als fettes Mitglied der Blue Man Group!;-D

Das Schöne am irischen Revolutionsführerinnen-Dasein ist außerdem, dass man kaum Make-Up dazu braucht (ein bißchen dunkel für die Augen reicht schon), darin bin ich einfach nicht gut und außerdem passt die vornehme Blässe auch gut zum Rothaarigen-Look.






Dann noch Hut und Säbel und auf zum entern!:-)
Ich hatte noch überlegt zum Korsett zu greifen, aber das sah dann doch sehr nach Nackenbeißer-Piratencover aus und man kann auch schlecht eine Revolution anführen, wenn man keine Luft bekommt.


Vielleicht versuche ich das mit dem Ada Lovelace Outfit nächstes Jahr nochmal, aber bis dahin halten wir fest:
1. Kostümparties sind super!


Und 2: Sollte ich mal auf der Suche nach einem komplett neuen "Style" sein, überlege ich nochmal Rothaarig zu werden, fand ich gut!:-)

27.10.2017

All Hallows Write. Oder: Seine Charaktere kennen lernen.

Es ist vermutlich aufgefallen: Es gibt ein paar Neuerungen in dieser, meiner kleinen Ecke des Internets.;-)

Das hat natürlich Methode und ich werde beizeiten noch darauf herumreiten, aber heute ist mir zur Feier des langen (ein Feiertag mehr, yai, Danke Merkel^^;-) Halloween-Wochenendes mehr nach was Lustigem und da trifft es sich doch gut, dass ich den All Hallows Write Tag entdeckte, dessen Begründerin (hoffentlich) kein Problem damit hat, dass wir das mal in Deutschland etablieren.:-)

Nun soll es tatsächlich eigentlich um Geschichten gehen, die gerade in der Mache sind, was mich zu der nicht zu vernachlässigenden Ankündigung bringt, dass mein neues Projekt einen Arbeitstitel hat:
Die Versammlung des Anubis.

Das Genre wird Supernatural-Crime-Thriller-Irgendwas und einen Haufen Charakterbögen habe ich auch schon ausgefüllt, mein Outline füllt sich und *legasp* die Kapitel haben sogar schon Titel. (dazu dann irgendwann mal mehr:-)
Das einzige Problem: Das Ganze läuft noch auf "gerade mal aus der Ideen-Phase herausgekrabbelt" raus, was bedeutet, dass man mit dem Erscheinen in meinem Arbeitstempo vielleicht nicht vor irgendwann in 2019 rechnen sollte...
Macht es also wirklich Sinn jetzt schon was dazu zu sagen? Eher nicht.
Ich bereite mich also innerlich mal darauf vor diesen Tag nächstes oder übernächstes Jahr nochmal wiederzubeleben, denn es ist eine lustige Möglichkeit seine Figuren nochmal neu und anders "kennen zu lernen". Bis dahin erzähle euch währenddessen wieder mal und mit gleichbleibender Begeisterung aus meinem Elysion Nähkästchen!;-)

20.10.2017

Kingsman. Oder: Die Sache mit den Parodien und Homagen.(Vermutlich Spoiler)

Es kommt schonmal vor, dass Filme so lange auf meiner Watchlist rumgammeln, dass ich irgendwann gar kein Geld mehr dafür ausgeben muss, weil sie schon im Free TV laufen. Das könnte sich demnächst wieder ändern, wenn unser Internet-Anbieter-Wechsel mal durch ist und wir hoffentlich den Movie Mittwoch wiederbeleben können, aber hätte hätte und so.;-)

Gestern daher auf dem Programm Kingsman Secret Service ganz ohne Leihgebühren, aber dafür natürlich auch nur in der deutschen Synchro. Ich denke aber in dem Fall ist das vermutlich weniger Story relevant, man verpasst womöglich aber ein paar nette Britische Akzente.;-)



13.10.2017

Listening to: Rivers of London. Oder: Eine gute Idee revisited.

Ich hatte es ja beim letzten Buch gemerkt: Ich habe nicht mehr wirklich eine Ahnung wie der Story-Arch von Rivers of London irgendwann mal anfing, was vermutlich notwendig macht, dass man die Bücher nochmal von vorne liest.

Und da Hören das neue Lesen ist, habe ich dafür mal mein Audible Abo bemüht!
Ich muss sagen hier ist wieder so eine Geschichte, die mir "erzählt" tatsächlich besser gefiel, als selbst gelesen. Ich war sogar leicht entsetzt darüber, dass ich mir für das Buch damals nur eine 3,5 abringen konnte - ein Ich-Erzähler kommt vermutlich einfach besser, wenn er gut erzählt wird und Kobna Holdbrook-Smith holt wirklich aus Peter Grant noch ein paar Cheeky-Lovable Seiten raus, die Ben Aaronovitchs reine Prosa mir nicht nahebringen konnten.;-)




07.10.2017

Recherche: Lost Queens of Egypt

Ich muss ja sagen, ich habe es ein wenig vermisst, dass meine Google-Search-History völlig freaky aussieht...;-)
In den letzten Zügen eines Manuskripts fällt ja eigentlich kaum noch Recherche an - zumindest wenn nichts furchtbar unvorhergesehes passiert - daher füllt sich meine Suchistorie dann meistens mit depriemierendem Alltagskram wie Hunde-Ohrentropfen, Was tut man gegen Schnecken im Garten und Reinigungstipps für den Topf, den man auf die falsche (heiße) Herdplatte gestellt hat.
Das ist langweilig beim ersten Mal suchen und jedes Mal wenn die Historie wieder aufpoppt, langweilt es mich nochmal...

Da ist es quasi ein frischer Wind und ein Reminder, dass man irgendwo zwischen dem ganzen nervigen Erwachsenenkram immer noch irgendwie was Kreatives tut, wenn man endlich wieder in einer Outline Phase ist und seine Goggle History mit Dingen füttern kann wie "Welche Auswirkungen hat langjähriger Drogenkonsum auf dem Neokortex", "Wie lange dauert die Ausbildung zum forensischen Psychologen" oder auch "Woran ist die ägypitsche Königin XY eigentlich gestorben?".

30.09.2017

Listening to: Mythology

So, ein Buch zur "Inspirationsfindung" hatte ich noch - brauche ich jetzt zu dem Zweck eigentlich gar nicht mehr, aber es passte auch so nett zur Norse Mythology, die ich ja letztlich vornahm.:-)

Allerdings hat Mythology von Edith Hamilton, gelesen von Suzanne Toren noch einen anderen Fokus:
Since its original publication by Little, Brown and Company, in 1942, Edith Hamilton's Mythology has sold millions of copies throughout the world and established itself as a perennial best-seller in its various available formats. Mythology succeeds like no other audiobook in bringing to life for the modern listener the Greek, Roman, and Norse myths and legends that are the keystone of Western culture - the stories of gods and heroes that have inspired human creativity from antiquity to the present.

23.09.2017

Serielle Unfähigkeit: Half-Bad

Ja, wer hier schon länger mitliest, wird es wissen: Serielle Unfähigkeit ist mein Disclaimer für "ich mochte dieses Buch nicht, aber ich glaube ich bin das Problem".;-)

Erstmal, dieser und der Nachfolger-Band wurden mir ausgeliehen mit dem Hinweis, dass der Empfehlende selbst ein paar Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, aber dass es sich trotzdem am Ende gelohnt hat...das heißt jetzt entweder ich bin noch unfähiger den flawed content zu würdigen, oder die Dinge, die nicht ausgereift sind, stören mich einfach mehr, denn ich habe im 1. Buch viel weggeblättert und habe nicht vor das 2. überhaupt anzufangen.......im Zweifel bin ich unfähiger, das ist wahrscheinlich...;-)

Aber erstmal: Half-Bad, worum geht es?

He's half White Witch, half Black Witch.
His mother was a healer, his father is a killer.
He's been kept in a cage since he was fourteen.
But if White Witches are good and Black Witches are evil, what happens if you are both?

16.09.2017

Warum eigentlich Self-Publishing? Eine leicht geklaute Argumentation.

Irgendwie befinde ich mich aus gegebenem Anlass mal wieder in den Unterhaltungen dazu wieder, warum ich es eigentlich noch nie bei einem "richtigen Verlag" "geschafft" habe - Disclaimer: Vorsicht Sarkasmus "" könnten inflationär zunehmen!;-) - oder auch warum ich es nicht "endlich mal versuche".
Vielleicht war es unvermeidlich, dass Elysion diese Fragen wieder aufwerfen würde, denn "Fantasy verkauft sich doch so toll, Verlage nehmen vermutlich alles was sie kriegen können".
Ich halte mich für ein well-balanced Individuum und werde daher einfach mal annehmen, dass damit gemeint ist: Dann müsste es doch einfach sein für eine wundervolle Geschichte wie deine. Und nicht: Dann müsste doch selbst für dich was drin sein.
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Ausgangskommentar diese Interpretationstür weeeiiiit offen lässt.;-)

Und damit ich in Zukunft immer wieder auf diesen Artikel verweisen kann, klaue ich jetzt einfach mal den Vlog von Jenna und schreibe selber was dazu.


Generell muss man gar nicht soviele Einzelpunkte aufführen, denn eigentlich kocht es ein zu:
1. Control. I like it.
und
2. Authority. I mistrust it.;-)

09.09.2017

On the Map

Ich hatte ja von meinen Do-it-yourself-Kartographie Erlebnissen berichtet.
Fakt ist aber, dass ich Karten und die Geschichte der Kartenerstellung immer schon irgendwie spannend fand. Im Studium habe ich mich mal freiwillig mit einem 2,5Std Referat rumgeschlagen zum "Mind Mapping", was in dem Fall das Phänomen beschreibt, dass man im 18.Jhd immer noch der Meinung war, ein Konflikt zwischen Polen und Russland sei ein "nordischer Krieg", weil es auf der inneren Landkarte der Menschen noch nicht angekommen war, dass beide Länder eigentlich eher östlich liegen. Diese Art von "Umkippen" einer inneren Orientierungsvorstellung hat bestimmt jeder schonmal erlebt, der sich verlaufen hat und plötzlich eine Karte zu sehen bekommt, aber dazu musste man damals ja erstmal eine erstellen, so bevor es GPS und Satelitenfotos gab.;-)


Maps fascinate us. They chart our understanding of the world and they log our progress, but above all they tell our stories. From the early sketches of philosophers and explorers through to Google Maps and beyond, Simon Garfield examines how maps both relate and realign our history. With a historical sweep ranging from Ptolemy to Twitter, Garfield explores the legendary, impassable (and non-existent) mountains of Kong, the role of cartography in combatting cholera, the 17th-century Dutch craze for Atlases, the Norse discovery of America, how a Venetian monk mapped the world from his cell and the Muppets' knack of instant map-travel. Along the way are pocket maps of dragons, Mars, murders and more, with plenty of illustrations and prints to signpost the route. From the bestselling and widely-adored author of Just My Type, On The Map is a witty and irrepressible examination of where we've been, how we got there and where we're going.

02.09.2017

Elysion Clean-Up. Oder: Wie war das mit dem Prozess?

Ich glaube, ich habe es in letzter Zeit merhfach erwähnt, aber da ist dieses Buch, das ich geschrieben habe und man kann es jetzt im Laden kaufen, es ist fertig und ich bin nur ganz unwesentlich glücklich darüber. So ungefähr halbgares Sojaschnitzel auf LSD Modus oder so.;-)

Nun ist es Zeit für die dunkle Phase zwischen Ideen - ich bin (in meiner kreativen Existenz) bekanntlich nicht gut darin mehrere Dinge gleichzeitig zu verfolgen, es ist also so, dass ich noch keinen halbfertigen neuen Roman auf der Festplatte habe und mir jetzt was ausdenken muss bzw. darf.

Und während ich so herumsaß und Einflüsse aufsaugte, schickte mir Tine den Link zum Vlog von Jenna Morenci, die sich auf Videos mit Schreibtipps verlegt hat. Nun kennt man meine Einstellung zu Schreibtipps, aber andererseits liebe ich es zu hören wie andere Autoren arbeiten und so habe ich mir 3 Themen angeschaut, die für meine Nachreflektion zu Elysion und für ein potentielles neues Projekt wichtig sein könnten:

26.08.2017

Listening to: Winter King

Das mit der Inspirationssuche ist ja so eine Sache. Bisher hatte ich ja bekanntlich bei den Büchern, die ich mir einfach mal so zur Ideengenerierung runtergeladen hatte, wenig Glück, auch wenn interessante Geschichtchen dabei waren.
In meinem letzten Fangirl-Auswuchs dagegen waren gleich mehrere spannende Ansätze versteckt, die allerdings alle eher fürs Fantasy-Geschichts-Recycling geeignet sind und von daher auf eine eventuelle Fortsetzung von Elysion warten müssen. Aber immerhin.;-)

Aber worum geht es denn nun im Winter King? Ein Tipp: Winter is coming, ist hier nicht gemeint.;-)

A fresh look at the endlessly fascinating Tudors - the dramatic and overlooked story of Henry VII and his founding of the Tudor Dynasty - filled with spies, plots, counter-plots, and an uneasy royal succession to Henry VIII.
Near the turn of the sixteenth century, England had been ravaged for decades by conspiracy and civil war. Henry Tudor clambered to the top of the heap, a fugitive with a flimsy claim to England's crown who managed to win the throne and stay on it for 24 years. Although he built palaces, hosted magnificent jousts, and sent ambassadors across Europe, for many Henry VII remained a false king. But he had a crucial asset: his family - the queen and their children, the living embodiment of his hoped-for dynasty. Now, in what would be the crowning glory of his reign, his elder son would marry a great Spanish princess.
Thomas Penn re-creates an England that is both familiar and very strange - a country medieval yet modern, in which honor and chivalry mingle with espionage, realpolitik, high finance, and corruption. It is the story of the transformation of a young, vulnerable boy, Prince Henry, into the aggressive teenager who would become Henry VIII, and of Catherine of Aragon, his future queen, as well as of Henry VII - controlling, avaricious, paranoid, with Machiavellian charm and will to power.

19.08.2017

The Hanging Tree

Ich hatte ja angekündigt, dass Finishing School nicht die einzige Serie ist, deren letztes verfügbares Installment ich noch auf meinem To Read Stapel hatte, also kommen wir gleich mal zu Buch Nummer 6 aus der Rivers of London Reihe: The Hanging Tree

Suspicious deaths are not usually the concern of PC Peter Grant or the Folly, even when they happen at an exclusive party in one of the most expensive apartment blocks in London. But Lady Ty's daughter was there, and Peter owes Lady Ty a favour.
Plunged into the alien world of the super-rich, where the basements are bigger than the house and dangerous, arcane items are bought and sold on the open market, a sensible young copper would keep his head down and his nose clean. But this is Peter Grant we're talking about.
He's been given an unparalleled opportunity to alienate old friends and create new enemies at the point where the world of magic and that of privilege intersect. Assuming he survives the week . . .

12.08.2017

Reparieren, Restaurieren Teil 1

Unser Kleinhund und ich sind gerade gut darin die Wohnung zu demolieren- er, weil seine neuen Zähne ihn zwicken und er daher jedes billige Holz- oder Plastikteil in der Wohnung systematisch mit Zahnabdrücken "verziert". Ich, weil ich einfach verpeilt bin und manchmal statt dem Febreeze die "niemals unter keinen Umständen bleichen" Sofakissen mit Chlorbleiche einsprühe, weil ich die grade noch in der anderen Hand hatte...

Zum Glück konnte man das Sofakissen umdrehen und die ausgebleichten Stellen nach unten drehen, aber für manche anderen unserer Ausfälle gibt es leider keine ganz so einfache Lösung. Ich habe daher ein paar Reparatur- und Restaurierungsprojekte aufgemacht und mal mit dem nächst-einfacheren angefangen: Billige, angefressene Kommodenknöpfe durch hochwertigere aus Keramik oder Edelstahl ersetzen.

02.08.2017

Schamlose Eigenwerbung 2017: Elysion ist da!

Die Seitenleiste hat es eventuell schon verraten: Es ist Zeit für schamlose Eigenwerbung, denn endlich, endlich, endlich ist Elysion im Druck!!! :-)

Ich glaube das waren die längsten 3 Wochen meines Lebens - wie man am Erscheinungsdatum im Shop sehen kann, habe ich schon Mitte Juli (am 12. um genau zu sein...^^) die Druckfahne und das fertige Cover hochgeladen, aber es hat tatsächlich bis heute gedauert, bis mein erstes gedrucktes Exemplar endlich in meiner Hand war.
Und ich weiß nicht, wie es anderen Autoren so geht, aber bis ich das Ding nicht in den Fingern habe, glaube ich nicht wirklich daran, dass alles gut gegangen ist...
Ich hatte in der Zwischenzeit sogar schon Alpträume, in denen im Druck etwas so furchtbar schief gegangen war, dass ein anderes Buch zur Hälfte "untergemischt" worden war, oder alle Kapitelüberschriften verschoben waren...
Ich gebe zu, das hatte auch damit zu tun, dass die letzten Layout Tage einfach ätzend waren - meine ellenlange Open Office Datei war so zerschossen durch copy und paste, dass ich das Programm ungefähr 4 Tage lang nicht mehr schließen konnte, weil sonst immer wieder irgendwelche Grafikelemente verschwunden oder Leerseiten eingefügt waren. Der Horror...
Und ja, mir ist bewußt, dass ich das selber Schuld bin und OO keine geeignete Software ist, vielen Dank, man spare sich die Schadenfreude und habe etwas Mitleid mit dem emotionalen Stress des Autors, der nach 3,5 Jahren sein Baby endlich gedruckt sehen will!;-)

Das Druckergebnis jedenfalls sieht (wie ich finde) sehr gut aus! Die Matt-Auführung des Covers dämpft etwas die Farben, aber wirkt irgendwie "tiefer" als das reine Foto und ich habe mir sogar gegönnt die Karte in bunt drucken zu lassen...nach der ganzen Arbeit sahen die Graustufen so traurig aus...;-)


Und da ein Buch auch (oder vor allem?) im Self-Publishing nicht ohne viel Hilfe entsteht, ist es natürlich höchste Zeit sich nochmal bei meinen Beta-Lesern und Helfern zu bedanken!
Das Impressum gibt schonmal einen Eindruck davon wieviel Hilfe ich hatte...man kann sich glücklich schätzen und das tue ich auch!:-)

© 2017 Manuela Sonntag
Coverdesign: Manuela Sonntag, C. Schuhmann
Korrektorat: J. Dietrichs, E. Presse, M. & O. Schönen, C. Schuhmann
Lektorat: Thomas Michalski
Herstellung und Verlag:
BoD – Books on Demand, Norderstedt

Da das "Personenaufkommen" im Impressum schon so groß war, habe ich darauf verzichtet die Internetquellen aufzuführen, die mir bei der Kartenerstellung geholfen haben, aber auch hier möchte ich nochmal auf die großartigen Tutorial Videos und die schönen Photoshop Extensions von Jessica Khoury und calthyechild hinweisen!
Genaueres findet ihr im How To Post zur Karte.:-)


Ich hoffe jedenfalls, dass sich all die Arbeit gelohnt hat - ich bin mit der letzten Textversion sehr zufrieden und mal gespannt was mein Korrektorat dazu sagt, der Unterschied zu Version 1 ist doch ziemlich groß...:-)

Alles in allem ist es immer ein großartiges Gefühl ein neues Buch ins Regal zu stellen - vor allem wenn man das nur so selten tut...;-) - und jetzt muss ich dringend mal drüber nachdenken was als nächstes kommt.

Bis dahin wünsche ich viel Spaß mit dem "Elfen und Drachen Ding" (Arbeitstitel)!!!;-)


30.07.2017

Fantastic Beasts and Where to Find Them

Ich weiß nicht, ob ich es schonmal erwähnt habe, aber aus den Harry Potter Verfilmungen bin ich in Teil 5 ausgestiegen, weil es mir seltsam vorkam einen ziemlich hektischen, schlecht gepacten Film zu drehen, in dem nicht einmal erwähnt wird, was die blöde Prophezeiung eigentlich tut - aber wen interessiert auch warum Sauron deinen Einen Ring haben will, Hauptsache wir haben die dunkelhäutige Darstellering von Lavender Brown noch schnell gefeuert, damit Ron einen weißen Love Interest haben darf (und komme mir jetzt keiner damit, das wäre keine Absicht gewesen).^^

Wie dem auch sei, es sind nicht alle Verfilmungen gelungen und mache verhunsten Ver-Filmungen werden nicht mal ein guter Film Nach Motiven Von, das mag man im Fall von HP jetzt als persönliches Werturteil begreifen, das ich niemandem aufdrängen will, der die Filme mochte (ich mochte auch der 5. Buch nicht wirklich, vielleicht lags also doch an Harry;-).
Fakt und Zweck der langen Vorrede ist daher: Ich wollte nichts filmiges mit Harry Potter mehr wahrnehmen.
Daher hat es auch ein wenig gendauert, bis ich mich von diversen Trailern davon habe überzeugen lassen, dass Fantastic Beasts nichts, wirklich gar nichts, mit den ursprünglichen Filmen zu tun hat. Den Hauptausschlag dem Film eine Chance zu geben, hat allerdings gegeben, dass ich die 20er Jahre Ästhetik immer schon mochte, egal ob mit oder ohne Zauberer.;-)



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